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Systemische Aufstellung

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Jeder Mensch ist Element sehr komplexer Systeme: Im Unternehmen, in dem wir arbeiten und in unseren Familien. Zu diesen Systemen gehören auch Menschen aus längst vergangenen Generationen, die mit den aktuellen Verhältnissen und Schwierigkeiten scheinbar nichts zu tun haben, da sie schon gestorben sind und wir sie vielleicht sogar nie getroffen haben, weil ihr Leben so weit zurück liegt.
Zu einer vollständigen Auflösung systemischer Verstrickungen und damit von Mustern, die unser Leben bestimmen, kann es erst kommen, wenn alle Elemente eines Systems, also alle Faktoren, die darin eine Rolle spielen, einbezogen werden – auch und gerade diejenigen, die ausgestoßen oder einfach nicht wahrgenommen wurden. Auch diesen Menschen muss der ihnen gebührende Platz im System zugeordnet werden.

Die systemische Aufstellung verdeutlicht die inneren Bezüge einer Familie oder einer Unternehmung im Außen, damit diese dem Klienten bewusst werden um heilend zu wirken.

Das Phänomen der Bezüglichkeit im System hat der englische Biologe Rupert Sheldrake als „morphisches Feld” bezeichnet: Dem zufolge ist alles, was ist, durch formgebende Felder organisiert und die Elemente eines jeden Systems sind über diese Felder miteinander verbunden. Das gesamte Wissen über das System befindet sich in diesem „morphischen Feld”, verteilt auf jedes einzelne Mitglied des Systems.

Auf dieser Basis wird bei der Familienaufstellung das gesamte Wissen über die Entwicklung der Familie und ihrer Vorfahren, unabhängig, ob es als gut oder schlecht empfunden wird, genutzt und sichtbar gemacht – orientiert am Anliegen des Klienten. Wir treten in Resonanz mit dem Guten und dem Schlechten aus der Familie.

Das Verfahren der systemischen Aufstellung hat seinen Ursprung in einem kleinen Kreis von Therapeuten und wurde vor allem durch Familienaufstellungen und die Arbeit von Bert Hellinger bekannt. Viele bedeutende Therapieformen; beispielsweise die Transaktionsanalyse, die Neurolinguistische Programmierung (NLP) und die Familienskulptur, waren für die Entwicklung des Familienstellens von herausragender Bedeutung und haben ihr den Boden bereitet.

Fremde Personen fungieren beim Familienstellen für noch lebende oder auch bereits gestorbene Familienmitglieder als „Stellvertreter”. Bei Aufstellungen für Unternehmen oder Vereine o.ä. vertreten diese Stellvertreter die Mitglieder dieser jeweiligen Systeme. Die Stellvertreter lassen ausschließlich ihre Empfindungen und Gefühle sprechen, wenn es um die Darstellung der Dynamiken des tatsächlichen Geschehens in einer Familie (Unternehmen o.ä.) geht. Der Klient ist Beteiligter und Zuschauer gleichzeitig und lernt durch das Erleben seine eigenen Gefühle besser, genauer und intensiver kennen.

Bert Hellinger

war über viele Jahre Leiter einer südafrikanischen Missionsschule und entwickelte, basierend auf der Familientherapie, eine Lebenshilfemethode, die systemische Aufstellung oder Systemaufstellungen genannt wird.
Besondere Bedeutung für Hellinger hatte die Arbeit der Familientherapeutin Virginia Satyr (1916-1988), die seit den 1960er Jahren mit Familienrekonstruktion praktizierte.

Bert Hellinger hat seine Aufstellungsarbeit unter dem Eindruck des Einflusses ethnischer Konflikte in Familiensystemen entwickelt.
Der Hauptfokus seiner Methode richtet sich weniger auf den Klienten selbst als auf sein Familien- bzw. Organisationssystem und das tragende Beziehungsgeflecht. Lösungen für das System und die Beziehungen darin sind dann auch Lösungen für den Klienten.

Unsere Einsichten und Erkenntnisse aus der Familienaufstellung können uns helfen, für uns und unsere Nachkommen gute Lösungen zu schaffen.

Die heilende Wirkung eines Blickes auf das bislang Unbetrachtete